Der Stall

Die "Seele" des Hofes ist unsere Milchviehherde. Neben der frischen Milch, die wir auch zu Quark, Joghurt, Käse und Eis weiterverarbeiten, gibt sie uns den für die Düngung der Felder und Wiesen notwendigen Mist. Die Tiere haben wegen der engen Ortslage keine Möglichkeit zu weiden, können sich aber in unserem neuen, luftigen und hellen Stall frei bewegen.
Die Kälber dürfen 3 Monate lang an ihren Müttern oder Ammenkühen trinken. Sie bewegen sich frei in der Herde. Später weiden sie dann mit den größeren Rindern zusammen im Sommer auf unsere Jungviehweide im Körschtal.
Alle Tiere werden aufgezogen. Die weiblichen bekommen alle zumindest ein Kälbchen, die männlichen werden mit 3 bis 4 Monaten kastriert und wachsen dann mit den weiblichen Tieren zusammen auf. Wenn sie ausgewachsen sind, werden die Ochsen dann geschlachtet. Ihr Fleisch kann im Hofladen gekauft werden.

Interview zum Nachhören

Der SWR interessiert sich für die Kälberaufzucht auf dem Reyerhof und hat mit Lukas ein kleines Interview zur muttergebundenen Kälberaufzucht auf dem Reyerhof geführt. Auf dem Reyerhof dürfen die Kälber drei Monate Milch direkt aus dem Euter bei der Mutter oder einer Amme saufen! Den Mitschnitt finden Sie hier:

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Glückliche Kälber dürfen bei der Mutter
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Quelle: Sandra Kolnik, SWR4 Studio Stuttgart Aktuell, Sendetermin 10.01.2018 12:30 Uhr